Agifa-Symposium und Gießerei-Kolloquium

43. Aachener Gießerei-Kolloquium
Schwerpunkt 2017: Gießwerkzeuge - Im Mittelpunkt der Gussproduktion

Zum mittlerweile 43. Mal fand in Aachen vom 16. bis zum 17.03.2017 das Aachener Gießereikolloquium statt. Die Prämisse der Veranstaltung war es auch in diesem Jahr aktuelle Entwicklungen in der Gießereibranche und ihre Umsetzung in die Praxis zu beleuchten und zu fördern. Die Themenschwerpunkte des Kolloquiums wechseln bewusst jährlich, um auf Dauer ein breites Publikum ansprechen zu können, bei gleichzeitigem Fokus auf ein aktuelles Thema. In diesem Kontext stand das Kolloquium 2017 unter dem Motto „Gießwerkzeuge – Im Mittelpunkt der Gussproduktion“. Ziel sollte es sein, den Bogen zu schlagen von der Beschaffung und Fertigung bis hin zur Handhabung und Nutzung der Werkzeuge. Innovative Konzepte zur systematischen Gestaltung von Gießwerkzeugen und Planungsabläufen wurden genauso betrachtet, wie konkrete konstruktive Fragestellungen, beispielsweise die anforderungsgerechte Temperierung von Werkzeugen. Moderne technologische Trends, wie etwa die generative Fertigung oder Industrie 4.0, fanden im Programm ebenso Beachtung wie aktuelle Themen aus Forschung und Entwicklung.
Eröffnet wurde die Veranstaltung traditionsgemäß im Hörsaal des Gießerei-Institutes vom Leiter des Institutes Prof. Dr. Andreas Bührig-Polaczek. Das Gießerei-Institut zeichnete gemeinsam mit dem Alumni-Verein der Aachener Gießer Familie (AGIFA) e.V. für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich, beide wurden dabei tatkräftig durch die RWTH International Academy unterstützt. Nach der Begrüßung nutzte Professor Bührig-Polaczek die Gelegenheit um den Sponsoren des Kolloquiums und den Unterstützern des am Tag zuvor durchgeführten Doktorandenseminars herzlich zu danken. Auch die Unterstützer der traditionellen Pfingst-Exkursion in die USA im Jahr 2016 lobte er noch einmal ausdrücklich und wies daraufhin, dass es ohne das Engagement der Partner aus Verbänden und Industrie nicht möglich wäre den Studenten der Gießereitechnik einen solch wertvollen Einblick sowohl in die Branche in Deutschland, als auch weltweit zu bieten. 2017 findet die Exkursion wieder in Deutschland statt. Inhaltlich wurde es anschließend durch den Rückgriff auf einen Vortrag vom Vorabend spannend, in welchem Herr Dr. Christoph Szasz von der FEV-Gruppe in Aachen über die Zukunft der Motorisierung von Fahrzeugen und Maschinen referierte. Mit diesem Exkurs zum traditionellen Bursenabend, welcher am Vorabend des Kolloquiums in den Räumen der AGIFA stattgefunden hatte, leitete er anschließend zu dem Thema der Tagung und zu den Vorträgen über.
Der folgende erste Vortragsblock am Donnerstag den 16.03.2017 befasste sich mit Fertigungsverfahren und Prozesskonzepten. Herr Dr. Waldemar Sokolowski berichtete zunächst über die Erfahrung der Oskar Frech GmbH + Co. KG mit dem Einsatz generativ gefertigter, konturnaher Temperierungen. Die vorgestellten Konzepte wurden im Anschluss an den Vortrag unter der Moderation von Professor Bührig-Polaczek ausgiebig diskutiert. So wurden etwa Aspekte der Haltbarkeit, der Performance und der Wartungsfreundlichkeit vom Plenum erörtert und erfragt. Auch Erfahrungen aus der eigenen betrieblichen Praxis fanden Eingang in die Diskussion. Ein Aspekt konturnaher Temperierungen leitete dann auch ideal zum zweiten Fachvortrag des Tages über, die Problematik der Gestaltung von Temperierkanälen. Insbesondere für innovative Fertigungsverfahren, wurde die Thematik von Herrn Dr. Michael Herrmann vom Fraunhofer ISE in Freiburg und von Herrn Ullrich Grunewald von der Firma Grunewald dem Publikum anhand des FracTherm®-Algorithmus nähergebracht. Der vorgestellte Algorithmus wurde im Zusammenhang mit der Entwicklung von Solarpanelen auf Basis von bionischer Gesichtspunkte entwickelt und inzwischen auch erfolgreich auf ein Presshaupt der Firma Grunewald angewandt. Während die Fertigung der Strukturen noch Probleme bereitete konnte doch eine erhebliche Verbesserung der Temperierleistung erzielt werden. In Kürze werden auch erste Ergebnisse aus einer Studie anhand eines Druckgießwerkzeugs erwartet. Den Abschluss der Session bildete Herr Dr. Hans Wobbe, welcher für die Firma Yizumi von Kombinationstechnologien Metall/Kunststoff auf Basis des Spritzgießverfahrens berichtete. Der in der Kunststoffverarbeitung bekannte Dr. Wobbe ermöglichte den Teilnehmern der Veranstaltung einmal über die eigenen Verfahrensgrenzen hinwegzuschauen und ggf. neue Ideen für die eigenen Werkzeuge zu entwickeln. So berichtete er etwa vom Einsatz von Würfelwerkzeugen, Drehtellern und vielen weiteren Werkzeug-Spielarten, welche im Spritzguss weitverbreitet sind, im Druckguss aber bislang kaum Beachtung finden. Besonders relevant sind derartige Ansätze für die Kombination etwa des Spritzgießverfahrens und des Druckgießverfahrens, welche an der RWTH Aachen sowohl am Gießerei Institut als auch am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) erforscht wird.
In der folgenden Pause bot sich den Teilnehmern des Kolloquiums die Gelegenheit sich intensiv untereinander auszutauschen und das bisher Gehörte miteinander und mit den Vortagenden zu diskutieren. Des Weiteren boten die Exponate diverser Firmen die Möglichkeit neue Partnerschaften anzustoßen. Ein wesentliches Augenmerk dieser und weitere Pausen lag allerdings auf der Poster-Ausstellung des Doktorandenseminars. Hier zeigten die Doktoranden verschiedener deutsche Hochschulen und Betriebe anhand von Postern ihre aktuellen Arbeiten und stellten sich den Fragen des Fachpublikums. Am Vortag hatten sich die Doktoranden bereits im Zuge des Seminars ihre Themen in Vorträgen vorgestellt, diskutiert und auch die besten Vorträge intern gekürt.
Gestärkt durch die Pause eröffnete Frank Schmidt, Leiter der Arbeitsgruppe Dauerformguss am Institut und Mitglied der AGIFA-Geschäftsführung den zweiten Vortragsblock zum Thema Messen und Regeln ein. Nachdem mit der Elektromobilität und der generativen Fertigung bereits zwei aktuelle Schwerpunktthemen der Branche thematisiert worden waren, ging es im anschließenden Vortragsblock im Wesentlichen um den Themenkomplex Industrie 4.0. Den Auftakt gab Herr Dr. Kai Kerber mit seinem Vortrag „Das Druckgusswerkzeug als Cyber-Physikalisches System“. Im Rahmen des Vortrags gab Herr Dr. Kerber zunächst einen Überblick über die wichtigsten Begriffe der Industrie 4.0 und was sie für die Gießerei-Branche genau bedeuten können. Im Folgenden berichtete er über die Aktivitäten der Firma Oskar Frech GmbH + Co. KG in diesem Bereich und mit welchen Konzepten bereits heute in ausgewählten Betrieben Ansätze zur digitalen Produktion vorangetrieben werden. Dr. Kerber ließ es sich dabei nicht nehmen, auch auf die neue Gießzelle des Aachener Gießerei-Institutes zu verweisen, welche er selbst maßgeblich mitgestaltet hat und welche als Pilotanlage im Bereich Industrie 4.0 dienen soll. Schon im Vortrag von Herrn Dr. Kerber wurde deutlich, wie wichtig eine sorgfältige und sinnvoll gewählte Datenerfassung für den Erfolg im digitalen Zeitalter werden dürfte. Passend dazu erläuterte im Anschluss Herr Uwe Gauermann von der Electronics GmbH in seinem Vortrag „Industrie 4.0: Die Formen werden Digital durch Sensorik“, welche Möglichkeiten im Bereich Sensorik am Markt zur Verfügung stehen. Dabei ging es nicht nur um die oftmals bereits recht umfassende Überwachung der Schließmechanik und des Schussmechanismus im Druckguss, sondern auch um die Überwachung der Vorgänge im Gießwerkzeug und in deren Peripherie. Herr Schmidt schloss nach der folgenden Diskussion den offiziellen Teil der Veranstaltung.
Im Anschluss fand für die Mitglieder der Aachener Gießer-Familie e.V. die Mitgliederversammlung statt. Die Geschäftsführung der AGIFA sowie der Beirat wurden im Zuge der Versammlung neu gewählt. Frau Friederike Feikus übernimmt in Zukunft für Herrn Philipp Weiß und bildet gemeinsam mit den Herren Johannes Brachmann und Frank Schmidt die Geschäftsführung. Herr Dr. Jörg-Christian Sturm wurde als Beiratsvorsitzender gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dr. Georg Dieckhues im Amt bestätigt und Herr Timm Ziehm wurde in die Reihen des AGIFA-Beirates aufgenommen. Die AGIFA-Geschäftsführung informierte abschließend über das vielfältige Exkursionsprogramm in 2016, etwa den Besuch des deutschen Gießereitages oder die Besichtigung von Gießereien in den USA. Ab 19 Uhr fanden sich anschließend alle Gäste der Veranstaltung zum Gießerabend in einem stimmungsvollen Ambiente und in geselliger Runde ein. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, mit Experten Fachgespräche zu führen. Auch Branchenneulingen bot sich die Möglichkeit des Austauschs mit erfahrenen Fachleuten.
Der zweite Veranstaltungstag wurde erneut von Professor Bührig-Polaczek eröffnet. In seinem Vortrag „Beispiele innovativer Zukunftsthemen im Druck- und Kokillenguss“ stellte er die aktuellen Arbeiten am Gießerei-Institut und die hauseigene Vision der Gießerei-Forschung in diesem Bereich vor. Ein Schwerpunkt bildeten dabei aktuelle Ergebnisse im Feld der Fertigung von hybriden Bauteilen im Druckgießprozess unter Einbeziehung der Werkstoffe Stahl, Aluminium und Magnesium sowie den Kunststoffen. In diesem Zusammenhang kam auch Professor Bührig-Polaczek auf die neue Gießzelle zu sprechen und leitete in das neue Themenfeld Industrie 4.0 im Druckguss über, welches das Bild des Institutes in den kommenden Jahren, neben der Werkstoffentwicklung für additive Fertigungsverfahren maßgeblich prägen soll. Abschließend konnte Professor Bührig-Polaczek über die Gründung von „Structural Casting Solutions“ berichten. Hier arbeiten vier Partner, das Gießerei-Institut der RWTH Aachen, Magma, Grunewald und Imperia Automotive Engineering, als Anbieter für den gesamten Entwicklungsprozess der Gussteilentwicklung, mit Schwerpunkt auf den Strukturguss in Karosserie und Fahrwerk, unter einem Dach zusammen. Gemeinsam werden zukünftig integrierte Entwicklungsdienstleistungen rund um das Thema Strukturguss angeboten und durchgeführt.
Neue Wege waren dann auch das Thema der angeschlossenen Vortragsreihe, welche in der Moderation durch Prof. Martin Fehlbier betreut wurde. Der ehemalige Aachener Oberingenieur und heutige Lehrstuhlinhaber an der Universität Kassel begrüßte Herrn Ingolf Schruff von den Kind & Co. Edelstahlwerken sowie Herrn Gert Breuer in Vertretung für Herrn Jean-Marc Segaud von der BMW AG mit ihrem Vortrag „Druckgießformen für die Minimalmengen-Sprühkühlung“. In Ihrem Vortrag stellten sie das Potential, aber auch die Herausforderungen, welche mit dem Einsatz des Minimalmengensprühens einhergehen aus der Sicht eines Stahlherstellers und eines Gießers vor. Genannt seien hier exemplarisch die gesteigerten Anforderungen an das Temperiersystem eines Werkzeugs auf Seiten des Gießers. Seitens des Werkzeugstahls ist der geringere Thermoschock positiv zu bewerten, die oft deutlich konturnäher eingebrachten Temperierkanäle stellen die Stahlhersteller allerdings vor neue Herausforderungen. Im Anschluss an die folgende Diskussion erhielt Herr Sebastian Gierth von der Volkswagen AG das Wort. Er berichtete über strukturierte Werkzeugoberflächen im Schwerkraftkokillengießen und stellte die Frage, inwiefern diese in Zukunft der Weg zu dünnwandigen Gussteilen sein können. Durch die systematische Analyse des Einflusses diverser Strukturen auf der Kokillenoberfläche, ist es gelungen die Eignung bestimmter Strukturen zu verifizieren und für den jeweiligen Einsatzort zu qualifizieren. Zur Validierung der experimentellen Arbeiten wurde abschließend eine Kokille für ein real existierendes Fahrwerksteil gemäß den gewonnen Erkenntnissen modifiziert wodurch eine deutliche Reduktion der Wandstärken erreicht wurde. Die anschließende Pause gab den Teilnehmern noch einmal Luft für Diskussionen, bevor anschließend die finale Vortragssession begann.
Unter der Überschrift „Beschaffung, Konzipierung, Verschleiß“ sollte hier abschließend noch einmal der gesamte Lebenszyklus eines Gießwerkzeugs verdeutlicht werden. Herr Dr. Jörg-Christian Sturm begrüßte als Moderator Herrn Dr. Wolfgang Boos von der WBA Aachener Werkzeugbauakademie als ersten Redner mit dem Vortrag „Werkzeugbeschaffung 4.0 – aktuelle Herausforderung für den Werkzeugbau“. Am Beispiel des VW Golf zeigte Dr. Boos auf, welche Themen den Werkzeugbau und damit die Werkzeugbeschaffung in der jüngsten Vergangenheit beschäftigt haben und noch weiter beschäftigen werden. Das Thema Variantenvielfalt und Flexibilität waren in dieser Hinsicht Kernthemen. Er rief die anwesenden Verantwortlichen dazu auf gezielt die sich bietenden Vorteile moderner „smarter“ Tools zu nutzen um auch langfristig als „Kosten-Nutzen-Optimierer“ am Markt bestehen zu können. Wie wichtig es in diesem Zusammenhang ist schon früh im Prozess moderne CAx-Werkzeuge für die Gestaltung von Werkzeugen zu nutzen, verdeutlichte im Anschluss Herr Thomas Achenbach von der auf Werkzeugbau spezialisierten Firma Krämer + Grebe in seinem Vortrag „Auslegung von Gießwerkzeugen – Benefits einer modernen Methodik“. Er stellte anhand eines Beispiels die Entwicklung des Werkzeugs für das Gieß- und Kernschießwekzeug vor, welche bereits zum Zeitpunkt der ersten Produkt-Analyse durch CAx-Tools sinnvoll unterstützt werden kann. In der Folge erfuhren die Zuhörer wie eine solche Entwicklung im Hause Krämer + Grebe typischerweise abläuft und welche Potentiale dies auch für den späteren Kunden, den Gießer, haben kann. Abgeschlossen wurde die Vortragsreihe von Herr Dr. Sebastian Müller vom Institut für Füge- und Schweißtechnik in Braunschweig, welches sich seit vielen Jahren innerhalb einer eigenen Arbeitsgruppe dem Thema Leichtmetallguss widmet. In seinem Vortrag zur „Berechnung der thermischen Ermüdung von Aluminium-Druckgießformen“ stellte er die für die Gießer problematische Thematik des Formverschleißes aufgrund der thermischen Gegebenheiten des Prozesses detailliert vor. Auf Basis von Materialkennwerten wurde zu diesem Zweck ein Modell entwickelt, dass es ermöglicht die erwartbare Formschädigung bzw. die voraussichtliche Formlebensdauer aufgrund thermischer Schädigung relativ genau vorherzusagen.
Zum Abschluss dankte Professor Bührig-Polaczek noch einmal allen Vortragenden des 43. Aachener Gießereikolloquiums sowie den Moderatoren, den Organisatoren und allen die sonst noch zum Erfolg des Kolloquiums beigetragen haben ausdrücklich. Im Hinblick auf die Inhalte wurde besonders das Engagement des Programmausschusses bestehend aus Prof. Bührig-Polaczek (Gießerei-Institut), Prof. Franz Feikus (Nemak), Dr. Jörg-Christian Sturm und Horst Bramann (Magma), sowie Johannes Brachmann, Frank Schmidt und Philipp Weiß (Gießerei-Institut und AGIFA e.V.) lobend erwähnt. Das Gießerei-Institut und die Aachener Gießer-Familie e.V. blicken erneut voller Freude und Stolz auf ein gelungenes Kolloquium zurück und hoffen auch im kommenden Jahr, in welchem das Kolloquium mit den Formstofftagen Anfang März 2017 einhergeht, auf zahlreiche Besucher in Aachen.

Weitere Informationen, Impressionen und Tagungsunterlagen (für Teilnehmer) unter:
www.aachener-giessereikolloquium.de

42. Aachener Gießerei-Kolloquium
Schwerpunkt 2016: Gusseisen

Am 17. und 18. März 2016 hat das Aachener Gießereikolloquium stattgefunden. Mit rund 170 Besuchern konnte der zweite Durchgang des in 2015 neu aufgelegten Kolloquiums sehr gut an den Erfolg der Premiere anknüpfen. Nachdem sich das Kolloquium in 2015 ganz dem Leichtmetall widmete, wurde die Veranstaltung in diesem Jahr unter dem Motto "Gusseisen - Mit robusten Prozessen zu wirtschaftlicher Qualität" ganz auf den Eisenguss ausgerichtet. Der diesjährige Programmausschuss stellte dazu ein Tagungsprogramm zusammen, welches den Bogen von innovativen Lösungen und Best-Practice Anwendungen in allen Fertigungsschritten, die intelligente Nutzung verfügbarer Daten bis hin zur Prozesstransparenz und wirtschaftlichen Aspekten spannen sollte.
Nach einer Begrüßung durch Herrn Prof. Bührig-Polaczek eröffnete Herr Schott (Georg Fischer Mettmann) mit seinem Vortrag über die prozesssichere Fertigung von Leichtbauteilen in Sphäroguss den mit „Robuste Prozesse“ betitelten ersten Vortragsblock. Die anschauliche Präsentation zeigte deutlich, wie viele innovative Teillösungen, wie das Aeration Formverfahren, die Formvisualisierung, das Kontaktgießen und das Softhandling in allen Fertigungsschritten zu einer genauen und prozesssicheren Fertigung beitragen und somit Leichtbau im Sphäroguss ermöglichen. In ihrem Vortrag über die „Datenerfassung, -auswertung, -nutzung am Beispiel der thermischen Analyse“ zeigten Herr Baumgart (OCC GmbH) und Herr Lueben (Georg Fischer Schaffhausen) deutlich, wie die thermische Analyse in einen Regelkreis und ein Softwaretool eingebettet zur Steuerung und Kontrolle der Schmelzebehandlungsschritte und zur Bewertung der Eisenqualität eingesetzt werden kann. Anschließend schloss Herr Dr. Sturm (MAGMA GmbH) die erste Session mit seinem Vortrag „Einstellen von robusten Prozessen in Eisengießereien durch virtuelle Versuchsplanung“. Anhand verschiedener Praxisbeispiele veranschaulichte Herr Dr. Sturm welche Möglichkeiten durch eine Verknüpfung von virtueller Versuchsplanung und Gieß- und Erstarrungssimulation entstehen sowie deren Bedeutung und Nutzen hinsichtlich robuster Prozesse. In einer verlängerten Kaffeepause lud Herr Dr. Vroomen (Gießerei-Institut) als diesjähriger Moderator des Doktorandenseminars, welches im Vorfeld des Kolloquiums stattgefunden hat, zur zugehörigen Poster Ausstellung ein. Nachdem dem Gewinner des Doktorandenseminars im neuen Format des Kolloquiums kein Platz mehr im Vortragsprogramm eingeräumt wurde, wurde durch die erstmalig durchgeführte Poster Ausstellung der Doktoranden Ersatz geschaffen. Bei Kaffee und Kuchen im Seminarraum des Gießerei-Instituts wurde den Besuchern des Kolloquiums somit die Möglichkeit geboten, die Poster der Seminarteilnehmer zu betrachten und darauf aufbauend den Dialog mit jungen Nachwuchswissenschaftlern zu suchen. Neben den internen Teilnehmern aus GI und KKS wurde das Doktorandenseminar von Doktoranden aus Kempten, München, Freiberg und Köln besucht. Die darauf folgende Vortragssession mit dem Thema „Optimierte Fertigungsschritte“ wurde durch den Vortrag von Frau Dr. Sommerfeld (Benninger Guss AG) mit dem Titel „Additive Fertigung versus Prozesssicherheit?“ eröffnet. In einem lebendigen Vortrag berichtete Frau Dr. Sommerfeld über Erfahrungen beim Einsatz 3D-gedruckter Furan- oder Phenolharzgebundener Formteile. Neben den Möglichkeiten und Grenzen des Verfahrens wurden auch Vergleiche zum Verhalten herkömmlich hergestellter Kerne dargestellt. Im anschließenden Vortrag und damit letzten Vortrags des ersten Veranstaltungstages berichtete Herr Wintgens (Lämpe Mössner Sinto GmbH) vom „Mischen von Kernsanden – einem Geheimnis auf der Spur“ über unterschiedliche Mischprinzipien, über Qualitäts- und Bewertungskriterien beim Mischen von Kernsanden sowie über aktuelle Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet. Nach einer kurzen Pause, in der die AGIFA Mitgliederversammlung abgehalten wurde, fanden sich die Teilnehmer ab 19:00 Uhr im Stadtpalais der Aachener Erholungsgesellschaft ein, um in den geschichtsträchtigen Räumlichkeiten im Herzen der Stadt den ersten Veranstaltungstag bei einem gemeinsamen Abendessen und Getränken Revue passieren zu lassen. Mit der Überschrift „Verbesserung von Werkstoffpotentialen“ startete der zweite Veranstaltungstag. Dazu berichtete Herr Weiß (Gießerei-Institut, RWTH Aachen) in seinem Vortrag zur „Werkstoff- und Prozessoptimierung für mischkristallverfestigtes Gusseisen“ von aktuellen Forschungsergebnisse auf dem Gebiet hochsiliziumhaltiger Gusseisensorten. Dabei zeigte er Forschungsansätze und Ergebnisse zur Vorhersage der Karbidbildung, zum Einfluss der Graphitmorphologie bei schwingender Beanspruchung und zur metallurgischen Optimierung hochsiliziumhaltiger GJS. Herr Gregel (Gontermann-Peipers GmbH) eröffnete anschließend den Vortragsblock „Datennutzung in der Fertigung“ mit seinem Vortrag über „Softwaregestützte Prozesse im Eisenguss – Optimierungspotentiale und Umsetzung“. Herr Gregel berichtete über den Aufbau und die Einbindung eines Systems zum Prozessdatenerfassung und –Aufbereitung und Visualisierung als eine Antwort auf die zunehmende Komplexität sowie die zunehmend individuellen Anforderungen bei der Herstellung von Gussbauteilen. Vor der Kaffeepause erläuterte Herr Prof. Hartmann (Hochschule Kempten) in seinem Vortrag „Prozessoptimierung mit Predictive Computing“ die Möglichkeiten des Predictive Manifacturing und Predictive Analytics mit Bezug auf die Prozessplanung, Prozessoptimierung und Prozesssteuerung in der Gießerei-Industrie. Zahlreiche sehr persönliche Einblicke in unternehmerische Entscheidungen lieferte Herr Dhonau (Eisengießerei Hans Dhonau e.K.) anschließend in seinem Vortrag „Marktführerschaft durch schlanke Prozesse“. Neben der Entwicklung seines Unternehmens erörterte er seine Produktions- und Unternehmensprinzipien sowie Fragestellungen zur Spezialisierung und Herausforderungen für die Zukunft. In seinem Vortrag „Symbios – das Wertschöpfungssystem von GF Automotive“ stellte Herr Kaiser (Georg Fischer Automotive AG) abschließend einen interessanten Ansatz zur „Verbesserung der Verbesserungsfähigkeit“ vor, welcher im Georg Fischer Konzern im Sinne der „Lean Production“ angewendet wird. Herr Kaiser veranschaulichte anhand einiger Beispiele, wie unter Einbeziehung aller Mitarbeiter systematisch Reaktionszeiten verkürzt, Wertströme beschleunigt und Verschwendungen reduziert werden können.

Weitere Informationen, Impressionen und Tagungsunterlagen (für Teilnehmer) unter:
www.aachener-giessereikolloquium.de

41. Aachener Gießerei-Kolloquium
Schwerpunkt 2015: Leichtmetallguss

Ab 2015 präsentiert sich das Aachener Gießerei-Kolloquium, welches zahlreichen Gießern bisher als eintägige Veranstaltung im Dezember bekannt war, in einem neuen Format. Unter der Prämisse - Aktuelle Entwicklungen der Gießereibranche gezielt beleuchten -, findet die zweitägige Veranstaltung mit jährlich wechselnden Schwerpunktthemen zukünftig in der 3. Märzwoche statt.
Am 19. und 20. März folgten über 170 Teilnehmer der Einladung zur ersten Veranstaltung nach der Neustrukturierung, die ganz im Zeichen innovativer Leichtmetallanwendungen stand. Der inhaltliche Schwerpunkt wurde von den Veranstaltern jenseits von Großserienferti-gung und Automobilindustrie gewählt, stattdessen spannte das Vortragsprogramm eine Brü-cke von den besonderen gießereitechnischen Herausforderungen hochdynamischer Klein- und Mittelserienprozesse zu den daraus erwachsenden, branchenübergreifenden Anforderungen entlang der Wertschöpfungsachse Lieferant – Gießer – Kunde, etwa im Maschinen- und An-lagenbau.
An die Begrüßung des Gastgebers und Institutsleiters des Gießerei-Instituts, Professor Büh-rig-Polaczek, schloss sich zunächst ein Branchenüberblick über die Gießereiindustrie und den deutschen Maschinenbau als Abnehmerbranche für Gusserzeugnisse an. Dr. Wiesenmüller berichtete in seiner Funktion als VDG-Präsident von aktuellen Gießerei-Kennzahlen und zeichnete das Portrait einer vielseitigen und leistungsfähigen Branche. Abgerundet wurde der Überblick durch den Vortrag des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau). Dr. Gernandt und Herr Hild stellten die Ergebnisse einer kooperativen Studie des VDMA und der Consultingfirma McKinsey unter dem Titel „Zukunftsperspektive deutscher Maschinen-bau - Erfolgreich in einem dynamischen Umfeld agieren“ vor.
Nach der folgenden Pause, die viele Teilnehmer für die ersten Fachgespräche mit bekannten und neuen Kontakten nutzten, kamen in der Vortragssession „Weiterentwicklung von Bautei-len“ besonders Gießereipraktiker auf Ihre Kosten. Zunächst beleuchteten Dr. Dieckhues (Ohm & Häner Metallwerk) und Herr Grunau (GSM Maschinentechnik) ein gemeinsam umgesetztes Erfolgsprojekt in Ihrem Vortrag „Entwicklung eines dynamisch hochbelasteten Struktur-bauteils für Großbohrgeräte aus der hochfesten Legierung AlCu4Ti“, bevor Herr Friedrichsen von der HAL Aluminiumguss Leipzig GmbH über unterschiedliche Herangehensweisen bei der Projektinitiierung und Umsetzung im Aluminiumgroßguss referierte. Im Rahmen des Vor-trags „F&E und Engineering-Leistungen als Erfolgsfaktor? - Beispiele aus der Praxis“ wurden unter anderem die synergetischen Effekte der Bündelung von Gießerei- und Konstruktions-kompetenz eindrucksvoll herausgearbeitet. Mit Herrn Röders (G.A. Röders GmbH & Co.KG) Beitrag „Druck für die Kleinserie – Anforderungen vom Formenbau bis zur flexiblen Ferti-gung“ wurde der erste Veranstaltungstag mit hochinteressanten Einblicken in die flexible Fer-tigung außergewöhnlicher Druckgussteile in Klein- und Mittelserie beschlossen.
Das Auditorium, welches insbesondere die erfreuliche Offenheit aller Referenten mit interes-sierter Diskussion honorierte, fand sich nach der AGIFA-Mitgliederversammlung zur Fortset-zung des Austausches zum Gießerabend in entspannter Atmosphäre zusammen. Dieser fand erstmals in den Räumlichkeiten des Stadtpalais der Erholungs-Gesellschaft Aachen satt und bildete einen gebührenden Rahmen für die teils bis in die späten Abendstunden andauernden Gespräche.
Etwaige Müdigkeit zu Beginn des zweiten Tages verflog jedoch spätestens mit dem Auftakt-vortrag „Druckguss-Rahmen für die Solarindustrie – Die Herausforderungen bei der Realisie-rung eines der größten Druckgussteile der Welt“, gehalten von Herrn Schmidt (DGS Druck-guss-Systeme AG). Eindrucksvoll wurde den Teilnehmern der Verlauf des preisgekrönten eidgenössischen Projektes nähergebracht.
Im abschließenden Themenblock „Werkstoff, Metallurgie & Prozessgrundlagen“ referierte anschließend Professor Schumacher (Österreichisches Gießerei-Institut) zum Thema „Einfluss von Spurenelementen auf die Veredelung und die Größe von eutektischen Körnern in Al-Si Legierungen“ und demonstrierte dabei anschaulich die Wirkung verschiedener Veredler auf kristallographischer Ebene und die heutigen Möglichkeiten bezüglich der dazu verwendeten bildgebenden Analytik. Es folgte der Beitrag „AlSi7Mg0.3Cu für Fahrwerksteile? Wärmebe-handlung, Gefüge- und Korrosionseigenschaften“ in dem Herr Heusler von der Hydro Alumi-nium Deutschland GmbH die Frage aufwarf, ob sich unter Verwendung kupferhaltiger Legie-rungen, ökonomische Vorteile bei gleichzeitig tolerierbaren Festigkeits- und Korrosionseigen-schaften der Bauteile erzielen lassen. Die vorgestellten Untersuchungen mit dem Bestreben, Wärmebehandlungsschritte ganz oder teilweise einsparen zu können, sind vielversprechend und werden in Abstimmung mit Partnern aus der Automobilzuliefererbranche fortgeführt. Einen aktuellen Trend, welcher derzeit die gesamte Gießereibranche betrifft, wurde dem Au-ditorium von Professor Bührig-Polaczek (Gießerei-Institut der RWTH Aachen) nähergebracht. Anhand des Vortrages „Präzision in Guss - Grundlagen zur Gussteilfertigung von Bauteilen mit reduziertem Verzug“ wurde unter anderem die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung bestehender thermomechanischer Datenbanken aufgezeigt, um die bereits heute gegebenen und zukünftig zu erwartenden, gestiegenen Möglichkeiten der hochpräzisen Prozessführung auch tatsächlich ausschöpfen zu können. Zur Analyse und Abbildung von Spannungs- und Verzugsausbildung von Kokillen- und Druckgussbauteilen ist das Gießerei-Institut seit Herbst 2014 daher am DFG-geförderten Sonderforschungsbereit 1120 „Präzision aus Schmelze“ mit zwei Teilprojekten beteiligt.
Im abschließenden Vortrag „Moderne Induktionsofentechnik zum Recyceln von feinstückigen Schrotten“ informierte Dr. Schmitz (Otto Juncker GmbH) die Zuhörerschaft über erfolgreich im Einsatz befindliche Induktionsöfen zum Inhouse-Recycling feinstückigen Aluminium-kreislaufes. Im Fokus der Ausführungen stand insbesondere die vom Energieeintrag unabhän-gig regelbare Badbewegung, die offensichtliche Vorteile zur flexiblen und somit bedarfsge-rechten metallurgischen Behandlung von Al-Schmelzen mit sich bringt.
In seinem Schlusswort zog Gastgeber Professor Bührig-Polaczek ein positives Fazit der ver-gangenen eineinhalb Tage und dankte allen Anwesenden für den Zuspruch zu der neustruktu-rierten Veranstaltung, der durch die stabile Teilnehmerzahl trotz des neuen Termins unter-mauert wurde. Ein besonderer Dank ging an die Industriesponsoren Otto Junker GmbH, MAGMA Gießereitechnologie GmbH, Nemak und die Hüttenes Albertus Chemische Werke GmbH, die mit ihren großzügigen Spenden das im Vorfeld der Hauptveranstaltung mittler-weile etablierte Doktorandenseminar und die Teilnahme zahlreicher studentischer Nach-wuchskräfte am Kolloquium ermöglichten.

Weitere Informationen, Impressionen und Tagungsunterlagen (für Teilnehmer) unter:
www.aachener-giessereikolloquium.de

41. Aachener Gießerei-Kolloquium am 19. und 20. März 2015
Das Gießerei-Institut und die Aachener Gießer-Familie e.V. laden Sie herzlich zum 41. Aachener Gießerei-Kolloquium am 19. und 20. März 2015 ein.

Aktuelle Entwicklungen der Gießereibranche gezielt beleuchten – Unter dieser Prämisse präsentiert sich das Aachener Gießerei-Kolloquium ab 2015 in einem neuen Format. Der neue, pünktlich zum Frühlingsanfang wiederkehrende Termin, liegt jeweils in der 3. Märzwoche. Die zweitägige Veranstaltung ermöglicht eine fokussierte und facettenreiche Abbildung eines Schwerpunktthemas durch hochklassige Vorträge aus der Gießereiwelt und angrenzenden Branchen. Jährlich wechselnde Kombinationen aus prozess-, werkstoff- und branchenspezifischen Inhalten schaffen eine Plattform für den zielgerichteten Austausch und schärfen das Profil zukünftiger Herausforderungen. 2015 steht das 41. Aachener Gießereikolloquium im Zeichen innovativer Leichtmetallanwendungen.

Die Einladung finden Sie hier

Für weitere Informationen sowie die Anmeldung zu der Veranstaltung besuchen Sie bitte http://aachener-giessereikolloquium.de/.

Kolloquium der Schüler, Mitarbeiter und Freunde zu Ehren von Univ. Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Peter R. Sahm Am 4. Dezember 2014
Die Aachener Gießer-Familie e.V. und die Leitung des Gießerei-Instituts laden Sie herzlich zum Kolloquium der Schüler, Mitarbeiter und Freunde zu Ehren von Univ. Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Peter R. Sahm ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Austausch von Erlebnissen und Erinnerungen aus der gemeinsamen Zeit mit Professor Sahm. Dabei werden wir auch Vieles aus seinem persönlichen und wissenschaftlichen Wirken erfahren. Und der Blick soll nach Vorne gehen und zeigen, wie weit Prof. Sahm Vieles voraus gedacht hat.

Die Einladung finden Sie hier.

Agifa-Symposium 2013

Die Aachener Gießer-Familie e.V. und die Leitung des Gießerei-Instituts freuen
sich, Sie zum Aachener Gießerei-Kolloquium mit anschließendem Gießerabend am 6. Dezember 2013 in das Aachener Gießerei-Institut einzuladen.

Die Vortragsveranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto:

„Gusswerkstoffe - Herstellung und Anwendung“

Einladung und Programm zum Kolloquium und Absolventenseminar finden Sie hier.

Den Rahmen des Kolloquiums finden Sie hier.

Agifa-Symposium 2012

Die Aachener Gießer-Familie e.V. und die Leitung des Gießerei-Instituts freuen
sich, Sie zum Gießerei-Syposium mit anschließendem Gießerabend am 7. Dezember 2012 in das Aachener Gießerei-Institut einzuladen.

Die Vortragsveranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto:

„Multifunktionale Anforderungen an moderne Gussbauteile“

Das Einladung und Programm zum Symposium finden Sie hier.

Den Rahmen des Symposiums finden Sie hier.

Die Ankündigung des Doktoranden-Seminars finden Sie hier.

Gießerei-Kolloquium 2011

Die Aachener Gießer-Familie e.V. und die Leitung des Gießerei-Instituts freuen
sich, Sie zum Gießerei-Kolloquium mit anschließendem Gießerabend am 2. Dezember 2011 in das Aachener Gießerei-Institut einzuladen.

Die Vortragsveranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto:

„Gussqualität – Herausforderungen und Potentiale“

Das Einladung und Programm zum Kolloquium finden Sie hier.

Den Rahmen des Kolloquiums finden Sie hier.

Die Ankündigung des Doktoranden-Seminars finden Sie hier.

Agifa-Symposium 2010

Das diesjährige Agifa-Symposium wird am Freitag, den 03.12.2010 im Aachener Gießerei-Institut stattfinden.
Die Einladung zum Symposium finden Sie hier.
Die Formular zur Anmeldung finden Sie hier.

Das Programm des Doktoranden-Seminars finden sie hier.

Gießerei-Kolloquium 2009

Die Einladung zum Kolloquium finden Sie hier.

Die Formular zur Anmeldung finden Sie hier.

Das Programm des Doktoranden-Seminars finden Sie hier.

Die Aachener Gießer-Familie e.V. und die Leitung des Gießerei-Instituts freuen
sich, Sie zum Gießerei-Kolloquium mit anschließendem Gießerabend am 4.Dezember 2009 nach Aachen einzuladen.

Die Vortragsveranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Titel:

"Aktuelle Fortschritte in der Gießereitechnik"

Dabei wird der Fokus auf Produktentwicklung, Metallurgie und wirtschaftliche Fertigung gelegt.

Wichtiger denn je ist die Weiterentwicklung der Gießtechnik und Gussprodukte,
um in den nächsten Jahren eine gestärkte Position im globalen Markt einnehmen zu können.
Die Vorträge der diesjährigen Tagung greifen wichtige Aspekte der momentanen Lage auf und
bieten Lösungen zu einigen aktuellen Aufgabenstellungen an.

In den Themenfeldern Forschung, neue Produkte und Technologien
sowie wirtschaftliche Entwicklungen berichten aktuell Vertreter aus
Forschung, Industrie und Verbänden sowie Doktoranden des Institutes.

Aufgrund des Erfolges im letzten Jahr wird auch dieses Jahr
wieder eine zusätzliche eigene Veranstaltung für den ingenieurwissenschaftlichen
Nachwuchs im Rahmen eines Diplomanden-/Doktoranden-Seminars angeboten.
Die nichtgießenden Partner laden wir recht herzlich zum Rahmenprogramm ein.

Glückauf!

Prof. Dr.-Ing. A. Bührig-Polaczek

Gießerei-Institut der RWTH Aachen

D. Joop, P. Weiß, F. Schmidt

Aachener Gießer-Familie e.V.